9 Kommentare

  1. Hier bei uns wohnen 5 Kinder und 2 Erwachsene auf 70qm 2,5 Zimmern. Der Wohnungsmarkt ist tot und wir haben Ansprüche an eine neue Wohnung. Warum sich schlechter stellen wenn der Umzug locker 2500 Euro kostet und die neue Miete viel höher sein wird? – Meiner Meinung geht alles und es ist wirklich eine Frage der Einstellung. Und mein Lifehack zu kleiner Wohnung mit vielen Personen: Regelmäßig aussortieren.
    Liebe Grüße, Familie Bruns-Khelifa

    • Hallo Miriam,

      mit 7 Personen auf dieser Fläche, das ist schon beeindruckend!
      Aber ja, man bekommt für fast das Doppelte an Miete eine etwa gleich große Wohnung. Also wozu wechseln?
      Und in der Tat sind wir gerade mächtig dabei auszusortieren. Haben extra mit Freunden eine Challenge daraus gemacht. Da fällt mir ein… ich muss heute noch einiges aussieren. 😀

      Liebe Grüße
      Martin

  2. Angela

    Immer schön mal “Leidensgenosssen” zu treffen. Wir haben 3 Zimmer (davon 1 Durchgangszimmer), 75qm, 3. Etage, weder Balkon noch Garten. Ach ja, und vier Kinder zwischen 1 und 7. Und mein Mann arbeitet von zuhause aus. Im Winter ist es anstrengend. Wenn dann noch Kinder zu Besuch kommen… Aber es ist günstig und zentral und die Wohnung an sich schön, hohe Decken etc. Man darf sich halt nicht vergleichen. Schon manchmal deprimierend irgendwo zu Besuch zu sein… Aber wenn die Kinder mal groß sind ist die Wohnung wieder perfekt, während andere nicht wissen was anfangen mit dem großen leeren Haus.
    Gute Nerven euch, der nächste Sommer kommt bestimmt! 😉

    • Hallo Angela,

      dann haben wir es ja noch richtig gut.
      Aber ja, die kalten und nassen Tage sind immer etwas schwer, da bringt uns auch die Terrasse wenig.
      Aber bei den Mieten ist ein Umzug nach wie vor keine Option. Also Augen zu und durch. 😉
      Euch auch gute Nerven!

      Liebe Grüße
      Martin

  3. Moritz

    Das ist kein Leiden. Das ist so vom Verfasser gewünscht, voll Bewusst drei Kinder in die Welt gesetzt. Hoffe nur ihr nehmt alle auch Rücksicht auf Mitmenschen, die vom Lärm geplagt sind.

  4. sommi

    Das geht!
    Wir sind 5 Personen mit 4 Zimmern bei 78m2, Platte.
    Durchgangszimmer=Wohnzimmer: Große Couch, großer Tisch. Elektr. Klavier, 1 Wand Billys für Bücher und Hobbyutensilien – und mehr nicht. Hier LEBEN wir. Essen, Basteln, Hausis machen, Daddeln, Verkleiden, hier ist alles los.

    Der größte Raum ist das KiZi: 2 Hochbetten über Eck, in verschiedenen Höhen, darunter ein Sofa und ein weiteres Kinderbett. Hier wohnen 3 Kinder (16, 14, 8). Die Teenie-Jungs brauchen nur noch Platz für ihre Schulsachen, ihre Bücher, ihre Kleidung und ihren Rechner. Und ihre langen Beine.
    Alle Fächer und Kästen und Schränke vereinnahmte die kleine Schwester mit ihren Spielsachen.

    Das dritte Zimmer ist Elternschlafzimmer. Hier steht auch der Wäscheständer, denn der Keller ist feucht und die Nachbarn rauchen beim Wäscheaufhängen (würg). Auch viel Lagerraum in Schränken ist vorhanden.

    Das 4. Zimmer ist Arbeitszimmer, Bibliothek – und Hobbyraum meines Mannes.

    Geht alles!

    Klar, wir haben auch überlegt, ob das Arbeitszimmer ein Kinderzimmer werden soll.
    Aber welches Kind soll das das “Privilegierte” sein? In unserer Konstellation ist das keine einfache Frage.
    Die Tochter als Mädchen einzeln? Würde sie nicht lieben. Sie ist nicht gern allein, kennt es nicht anders.
    Der Große allein? Dafür, dass er eh nur im Wohnzimmer abhängen würde, wo das WLAN am besten ist? Lohnt nicht.
    Und der Mittlere? Also das wäre nun völlig absurd, denn der Große und die Kleine haben keine gemeinsamen Punkte, und würden dann ja zusammen bleiben.
    Also… gibt es erst einmal Vorhänge! So. Rings ums Hochbett, so von der Decke runter. Da kann man sich ein wenig Privatsphäre schaffen.
    Wenn sie ne Freundin haben (oder Freund, wer weiß), dann solln die sich was überlegen. Im Kinderzimmer ist man bei uns nicht allein. So isses nun mal.

    Dafür hat unsere Familie eben auch eine gewisse Harmonie entwickelt. Man muss sich (durch die Raumsituation) eben auch oft fügen. – Diese Lektion lernt man nicht, wenn jeder von Baby an in sein eigenes Zimmer entfleuchen kann!

    PS: Einige Etagen unter uns wohnt eine Familie mit 8 Kindern, 1 Schwiegertochter und 1 Enkelkind auf derselben Fläche, mit derselben Raumaufteilung. Da möchte ich auch mal Mäuschen spielen…!!

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